Shopping mit Kind

Shopping mit Kind

Einkaufen mit Kindern ist wie Schlagsahne mit Senf: Es passt nicht zusammen. Im Supermarkt bedeutet es wahlweise dem Kind oder dem Wagen hinterherzuspringen, die, sobald der Nachwuchs laufen kann, in zwei unterschiedliche Richtungen unterwegs sind. Oder man ist damit beschäftigt »Pikantes Apulien«, »Hollands Goldstück« und vier Gläschen Kaviar wieder aus den Einkäufen herauszusortieren, während die Tochter weitere für sie erreichbare absurde Produkte einlädt. Bis zur Kasse hat man vergessen, warum man überhaupt den Laden betreten hat, bezahlt zeitlose Dinge wie Zahnpasta, Windeln und drei ü-Eier, und auf dem Parkplatz fällt einem ein: die MILCH , die TOMATEN , der MASCARPONE !
Also alles noch mal von vorn. Die Steigerung des Supermarkt-Einkaufs ist allerdings Schuhe shoppen. Beim Verlassen des Ladens ist man nass geschwitzt wie nach einem einstündigen Workout auf dem Laufband und die Verkäuferinnen sagen nicht »Auf Wiedersehen«. Stattdessen wünschen sie »einen schönen Nachmittag«, was so viel heißt wie »Bitte nicht so bald wiederkommen«. Mit kleinen Kindern geht Schuh-Shopping nämlich so: Seit Wochen schleichst du um ein Paar Stiefeletten herum und bist eines Tages euphorisch genug, den

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